Konzerte der KlangKunst

 

ACHTUNG! Das Konzert am 04.12.2021 ist coronabedingt abgesagt!  Es wird auf das Jahr 2022 verschoben! 

 

04.12.21 "Weihnachtsoratorium"

von Camille Saint-Saëns

 

In den letzren Jahren hat das bezaubernde "Weihnachtsoratorium" von Camille Saint-Saens einen festen Platz neben Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium in der Advents- und Weihnachtszeit eingenommen. Pauken und Trompeten der Barockmusik weichen einer zarten  Harfe und Orgel, die sich sofort in die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer spielen. Romantisch aber nicht schwülstig erzählt Saint-Saens von der Begegnung der Hirten mit dem Engel. Fein und elegant klingen die Melodien der Solostimmen, die mal solistisch, mal im Ensemble durch das Werk führen. Der Chor, als Vertreter der himmlischen Heerscharen, singt den Lobpreis und kann sich dabei stimmlich voll entfalten. (Andrea Fessmann)


Kartenvorverkauf:
€ 25,00
Christa Clauss
Tel.: 08856/3695
christa-clauss@t-online.de

 


 

14. 05.2022  Iffeldorf 

15. 05.2022  München (neue Philharmonie)  

 

"The Armed Man"
Friedensmesse von Karl Jenkins

 

„The Armed Man“ von Karl Jenkins, trägt den Untertitel „Eine Messe für den Frieden“ und ist den Opfern des Kosovo Krieges gewidmet. Auch wenn es recht martialisch beginnt, ist es doch ein Antikriegsstück. Am 2. November 2018, dem 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs, dirgierte Jenkins selbst eine Aufführung mit etwa 2.000 Chorsängern aus 27 Ländern und dem World Orchestra for Peace in Berlin. Seither ist „The Armed Man“ auf dem Weg, eines der beliebtesten Stücke der heutigen Musikliteratur zu werden!

Musik verbindet Menschen, Sängerinnen und Sänger, Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, Zuhörerinnen und Zuhörer. Alle verbindet das Erleben der Musik und emotionale Tiefe und Dynamik. Dieses Stück verbindet auch die Nationen und Religionen. Friede muss weltumgreifend werden. Friede ist zutiefst human. Friede ist ein menschliches Phänomen, das alle betrifft, genau wie Liebe, Freude, Angst, Wut, etc. Friede ist für uns alle wichtig, unabhängig von Hautfarbe, Nation oder Religion. Genau auf dieser Ebene wirkt auch die Musik.

Zu dieser Musik existiert ein Film, den wir heut nicht zeigen. In diesem Film sieht man Kriegszenen aus allen Jahrhunderten (die über die technischen Mittel verfügten), Soldaten im Gleichschritt, Mütter, die um ihre Kinder weinen, Verzweifung, Angst, und Schrecken. Eben: Krieg. Im Moment haben wir die Bilder aus Afghanistan im Kopf, erst wenige Wochen alt. Bilder, die alle erschüttern – doch dann schnell wieder im Alltag versinken. Für uns. Nicht für die Betroffenen.

Die Nachricht, dass Musiker erschossen werden, weil sie Musiker sind, hat mich schockiert. Aber es werden dauernd Menschen erschossen, weil sie Menschen sind (die aber gerade in der Dogmatik der Kriegsführer als „Feind“ bezeichnet werden). Wer entscheidet über gut und böse? Wer entscheidet, wohin Waffen geliefert werden dürfen? Deutschland genehmigt Rüstungsexporte für 22,5 Milliarden Euro. Was passiert damit? „Stell dir vor, es ist Krieg – und keiner geht hin!“. Solche Sätze waren in den 80er Jahren „in“. „Schwerter zu Pflugscharen“ stand auf vielen Autos. Karl Jenkins lässt uns aufhorchen: auch heute ist dieses Thema aktuell wie eh und je.

Inhaltlich verbinden sich in „The Armed Man“ Teile der christlichen Messe mit dem islamischen Gebetsruf, Texten des hinduistischen Mahabharata, der jüdischen Tradition der Bücher Mose, mit Zitaten von Rudyard Kipling oder Toge Sankichi (der den Atombombenabwurf auf Hiroshima überlebte). Das ganze Werk ist ein großer Ruf nach Frieden, nach Respekt der Menschen füreinander, nach mehr Achtsamkeit gegenüber der Natur, nach Versöhnung der Menschen, dem Dialog der Religionen und Völker und gegen Ausgrenzung und Spaltung. In der Musik trifft man sich auf einer anderen, vielleicht sogar spirituelleren Ebene wieder und die Herzkraft des Singens und Musizierens verbindet uns alle. (A. Fessmann)


Matinee

 


 

24.07.2022

 

Carmina Burana

von Carl Orff

Gesang mit Tanz

 

Kloster Benediktbeuern

 


 

27.11.2022

 

"Wie alles anfing..."

Weihnachtsoratorium I-IIl

von J. S. Bach

 

 

2022

Weihnachtsoratorium im Prinzregententheater

"WO in Jazz"

(Termin noch offen)